Kräftiges Blau, viel weiß und einen Spritzer grün und schon erstrahlt ein kleiner Raum in seinem schönsten Glanz. Naja, ganz so einfach ist es nicht! Wichtig ist hier noch die weiße Vertäfelung - sie lockert auf und gibt Struktur. Ohne diese, würde der kleine Salon wohl eher wie eine Box aussehen. Möchte man nicht gleich das halbe Zimmer mit Bretter verplanken, so tut es auch ein weißer Anstrich mit einer weißen Abschlußleiste. Ein guter Trick sind auch die Spiegel auf einer Wand, sie reflektieren Licht und lassen den Raum dadurch größer erscheinen. Perfekt positioniert sind die beiden weißen Stehlampen - der Übergang zwischen weiß und blau wird weicher, aber sie setzen auch den vielen horizontalen Linien etwas entgegen. Ohne die Lampen würde dieser Raum vielleicht etwas fade wirken.

Um eine Verbindung zwischen den blauen Zimmern und der gelben Küche zu schaffen, wurde der Korridor in grün gestrichen - ein guter Übergang - ergeben doch blau und gelb grün!
Siehst du, auch hier wurde wieder gekonnt ein Spiegel positioniert und ganz besonders toll finde ich die Bücherregale. Sie verwandeln einen schmalen öden Gang in einen Blickfang.
Hast du den Mut zu soviel Farbe, empfiehlt es sich bei der 1richtung und den Accessoires bei neutralen Tönen zu bleiben (weiß, creme, beige, schwarz), sonst wird das ganze zu bunt und du erziehlst damit wieder einen komplett anderen Wohnstil.
(Fotos:
Marie Claire Maison)